Vorschau

ImpulsoAb 14. Februar 2019 in Erstaufführung:

IMPULSO

Frankreich / Spanien 2017 | span. O.m.U. | 85 Min.
Dokumentarfilm
Regie und Buch: Emilio Belmonte
Kamera: Dorian Blanc, Thomas Brémond
Mit: Rocía Molina

Antrieb, Schwung, Trieb … Impulso! Die junge spanische Tänzerin und Choreographin Rocía Molina tanzt Flamenco seit ihrer frühen Kindheit. In ihrem eigenen persönlichen Stil – Impulso – vereint sie traditionelle und avantgardistische Elemente zu einer grandiosen Flamenco-Improvisation. Der Dokumentarfilmer Emilio Belmonte begleitet sie und ihre Musiker acht Monate lang bei der spannungsgeladenen Vorbereitung auf ihren großen Auftritt im Pariser Théâtre National de Chaillot: Caída del Cielo.
Rocío Molina gilt als Erneuerin des Flamenco. Auf sehr persönliche Weise vereint sie traditionelle mit avantgardistischen Elementen in ihren Programmen. IMPULSO zeigt, warum Molina eine Tänzerin ausserhalb der Norm ist, das Enfant terrible des modernen Flamencos.
„Ein Impuls bewegt zuerst den Körper, dann erreicht er den Geist. Dadurch enthüllt er die ganze Wahrheit eines Moments.“ Rocía Molina


Die Blüte des EinklangsAb 14. Februar in Erstaufführung:

VISION (Die Blüte des Einklangs)

Japan / Frankreich 2018 | engl. + japan. O.m.U. | 110 Min.
Regie und Buch: Naomi Kawase
Kamera: Arata Dodo
Musik: Makoto Ozone
Darsteller: Juliette Binoche, Masatoshi Nagase, Takanori Iwata, Mirai Moriyama, Mari Natsuki, Minami, Kazuko Shirakawa, Jiji Boo

Die Französin Jeanne reist nach Japan und begibt sich in den undurchdringlichen Wäldern der Yoshino-Berge auf die Suche nach der geheimnisvollen Heilpflanze Vision, die der Legende nach nur einmal alle 997 Jahre blüht und besondere Kräfte besitzen soll. Während ihrer Reise trifft Jeanne auf Tomo, der als Aussteiger im Wald lebt. Auch er bemerkt beunruhigende Veränderungen in den Bergen … Ein Jahrtausendereignis kündigt sich an und Jeanne kommt auf den Spuren ihrer Vergangenheit nicht nur Tomo, sondern auch der Essenz der menschlichen Existenz sehr nahe.
Der neue Film von Regisseurin Naomi Kawase (KIRSCHBLÜTEN UND ROTE BOHNEN) mit der französischen Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche (MEINE SCHÖNE INNERE SONNE) in der Hauptrolle ist eine hinreißend märchenhafte Reise ins Innere der menschlichen Seele. Kawase schafft eine einzigartige Atmosphäre unbeschreiblicher Mystik, in der Natur und Leben ihren Einklang finden.


PalermoFlüstertAm Samstag, 23. Februar in Anwesenheit von Regisseur Wolf Gaudlitz:

PALERMO FLÜSTERT

Deutschland 2001 | dt. + ital. O.m.U. | 90 Min.
2018 in das deutsche Filmerbe aufgenommen und neu restauriert und digitalisiert
Regie und Buch: Wolf Gaudlitz
Kamera: Gerado Milsztein, Carolin Dassel
Musik: Toti Basso
Darsteller: Mimmo Cuticchio, Francesco Di Gangi,
Simone Genovese, Sergio Lo Verde, u.a.

Sizilien – Palermo. Eine atemlose Reise auf die spannendste Insel der Welt. Mimmo, der Erzähler des Films, ist ein Dichter. Sein Vater war ein Boss. Als Jugendlicher musste er wiederholt miterleben, wie Gewalt und Morde in Palermo geschahen. Er wollte aber nicht schweigen und die Mörder anklagen. Der einzige „Komplize“ an der Seite seines Gewissens war das noch ungeschriebene Blatt Papier. Auf ihm hielt er alles fest. Als Familienmitglieder die Aufzeichnungen entdeckten, hatte er nur die Wahl als Zeuge umgebracht oder in die Verbannung geschickt zu werden. Nach langen Jahren die Wiederbegegnung, die Aufarbeitung seiner mit Geschichten überhäuften Stadt – Palermo: Mimmos letzte Reise an diesen faszinierenden Ort.


Königlicher TauschVoraussichtlich ab 28. Februar in Erstaufführung:

L`ÉCHANGE DES PRINCESSES (Ein königlicher Tausch)

Frankreich / Belgien 2017 | frz. O.m.U. | 100 Min.
Regie: Marc Dugain
Buch: Marc Dugain, nach einem Roman von Chantal Thomas
Kamera: Gilles Porte
Musik: Marc Tomasi
Darsteller: Lambert Wilson, Anamaria Vartolomei, Olivier Gourmet, Catherine Mouchet, Kacey Mottet-Klein, Igor van Dessel, Juliane Lepoureau, Maya Sansa, Andréa Ferreol

Frankreich, 1721: Um den Frieden mit Spanien zu besiegeln, fädelt der Regent Herzog Philipp von Orléans einen Prinzessinnentausch ein. Er will den elfjährigen französischen König Ludwig XV. mit der erst vier Jahre alten Tochter des spanischen Königs verheiraten. Im Gegenzug soll die zwölfjährige Tochter Philipps die Gemahlin des jungen spanischen Thronfolgers werden. Madrid willigt ein und schon bald findet der Austausch der beiden Prinzessinnen statt. Doch die königlichen Strategen haben die Rechnung ohne die Vermählten gemacht – denn diese haben ihren eigenen Willen …
Nach einem Roman von Bestsellerautorin Chantal Thomas (LEB WOHL, MEINE KÖNIGIN!), und basierend auf wahren Ereignissen, zeichnet der französische Regisseur Marc Dugain ein treffendes Sittenbild des Adels im 18. Jahrhundert. Ein mitreißendes, toll besetztes Historiendrama mit humorvollen Untertönen, das durch aufwändige Ausstattung und prachtvolle Kostüme beeindruckt!


Nome di donnaVorankündigung:
Bundesstart am 7. März zum Weltfrauentag am 8. März 2019

NOME DI DONNA

Italien 2018 | ital. O.m.U. | 90 Min.
Regie: Marco Tullio Giordana
Buch: Marco Tullio Giordana, Cristiana Mainardi
Kamera: Vincenzo Carpineta
Musik: Dario Marianelli
Darsteller: Cristiana Capotondi, Marco Maria Torri,
Bebo Storti, Adriana Asti, Renato Sarti, Anita Kravos, Michela Cescon

Nina, eine junge alleinerziehende Mutter, verliert in Mailand ihren Job als Restauratorin. Sie findet Arbeit im Institut Baratta, einem luxuriösen kirchlichen Pflegeheim in der Lombardei, und taucht dort in eine elegante, fast märchenhafte Welt ein. Doch unter der schönen Oberfläche ist ein düsteres Geheimnis verborgen. Als Nina das entdeckt, ist sie gezwungen, sich gegen ihre Kolleginnen zu stellen. Sie muss sich gegen den Direktor des Instituts behaupten, um ihre Rechte durchzusetzen und ihre Würde zu behalten.
Die herausragende, eindrückliche Erzählung von Marco Tullio Giordana und Cristiana Mainardi schildert das lange unterdrückte Problem der sexuellen Belästigung im Berufsalltag, die Ausnutzung von Führungspositionen, aber auch das Schweigen betroffener Frauen.
Der Mailänder Regisseur ist mit früheren Arbeiten wie CENTO PASSI (HUNDERT SCHRITTE) bereits in Venedig und Cannes ausgezeichnet worden.