ARUITEMO, ARUITEMO (Still Walking)

Kool Film - still walking

Kool Film - still walking

Japan 2008 – japan. O.m.U. – 114 Min. – Kamera: Yutaka Yamazaki – Musik: Gontiti – Buch und Regie: Hirokazu Kore-eda. – Mit Abe Hiroshi, Harada Yoshio, Kiki Kirin, NatsukawaYui, Tanaka Shohei, You.

Mar del Plata: Golden Astor für Besten Spielfilm – San Sebastian: CEC Award für Besten Film – Hochi Film Awards: Beste Nebendarstellerin – Asian Film Awards: Bester Regisseur – Blue Ribbon Awards: Bester Regisseur, Beste Nebendarstellerin – KinemaJunpo Awards: Beste Nebendarstellerin – Mainichi Film Concours: Bester Darsteller.

Ein Film über die Familie.

„Unter all seinen wunderbaren Filmen ist Still Walking vermutlich der persönlichste von Hirokazu Kore-eda. Der Japaner arbeitet seit vielen Jahren konsequent und still, fernab vom Rummel der Filmbranche, an einem Werk, das einige der zentralen Fragen der menschlichen Existenz stellt. Oder besser vielleicht: Das sich behutsam einigen der wichtigsten Fragen des Daseins annähert.

Kore-eda kreist das menschliche Sein ein, betrachtet es von verschiedenen Seiten, immer wieder aus der Perspektive seines Endes. Der Tod ist ein Tabu und doch das, was mit Garantie alle irgendwann ereilt, unausweichlich. Von ihm aus lässt sich das Leben abgeschlossen betrachten, von ihm aus können sich so scheinbar einfache wie schwer zu beantwortende Fragen stellen: Was war es denn, das Entscheidende in deinem Leben?

In Still Walking blickt Hirokazu Kore-eda ganz einfach hinein in einen Tag einer Familie. Da ereignet sich nichts Spektakuläres, da ist die Sensation in den Zwischentönen, in der einfachen Tatsache zum Beispiel, dass diese Gruppe von Menschen einmal im Jahr zusammenkommt, um an einen Ihrigen zu denken, der früh aus dem Leben scheiden musste.“ Walter Ruggle

„Im Unterschied zu amerikanischen Dramen passiert nichts Folgenschweres im Laufe dieses Wochenend-Familientreffens. Und doch kommt im Laufe des Tages, der so trügerisch friedlich scheint wie die ruhige See, eine leise Strömung auf und lässt ein permanentes Kräuseln auf der Oberfläche entstehen.“ Hirokazu Kore-eda

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