MIRAL

Prokino - Miral

Prokino - Miral

Frankr./Israel/Italien/Indien 2010 – engl. O.m.U. – 112 Min. – Kamera: Eric Gautier – Musik: Julian Schnabel – Buch: Rula Jebreal – Regie: Julian Schnabel. – Mit Freida Pinto, Hiam Abbass, Yasmine Al Masri, Alexander Siddig, Ruba Blal, Omar Metwally, Willem Dafoe, Vanessa Redgrave, Stella Schnabel.
Ein Land. Drei Frauen. Ein gemeinsamer Traum.
Um Miral rankt sich die ungewöhnliche, berührende Geschichte zweier Generatio­nen, die zusammen das Schicksal eines ganzen Volkes widerspiegeln: Palästina. Neben Hind, Nadia und Miral spielt das Land mit seinem Licht, seinen Farben und seinen Gerüchen die Hauptrolle, wobei es nur eine Botschaft gibt: endlich Frieden.
Julian Schnabel, der Regisseur von Schmetterling und Taucherglocke, Bevor es Nacht wird und Basquiat, erzählt in Miral die zu Herzen gehende Geschichte eines jungen Mädchens, das in Ost-Jerusalem aufwächst und die Folgen von Besetzung und Krieg in ihrem Alltag zu spüren bekommt. Wie bei seinen aus Scherben gemachten Gemälden setzt Schnabel Momentaufnahmen aus Mirals Welt zusammen, um ein raues, bewegendes, poetisches Porträt einer Frau zu schaffen, deren kleine, persönliche Geschichte untrennbar mit der größeren Geschichte verwoben ist, die sich um sie herum entwickelt. Ein faszinierender Mix aus Licht, Farben, Emotionen und Tönen und der bislang persönlichste Film des großen Künstlers Julian Schnabel.
„Fast zärtlich betrachtet der New Yorker Künstler die Versuche der Frauen, Gerechtigkeit und Versöhnung zu finden […] Mit diesem […] Mosaik aus großen Gefühlen, starken visuellen Elementen und zeitloser Brisanz, fügt Schnabel seinem Filmschaffen eine überraschende Facette hinzu.“#Blickpunkt:Film
„Ein Film von großer Leidenschaft; in dem wunderbare Frauenfiguren auftauchen sowie auch die große aufschlussreiche Idee, dass nur die Bildung in der Lage ist, Konflikte zu lösen. […] Der Film sagt auch, dass es reicht, wenn dir jemand die Hand reicht und nicht den Blick von deinem Unglück abwendet, um dein Schicksal zu ändern. Die Toleranz und die Liebe sind dazu in der Lage. […] Ein einfaches, aber wahres Konzept.“ Liberazione, Italien

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