GAINSBOURG – Der Mann, der die Frauen liebte

Prokino - GAINSBOURG

Prokino - GAINSBOURG

Frankreich 2009 – frz. O.m.U. – 121 Min. – Kamera: Guillaume Schiffman – Buch und Regie: Joann Sfar. – Mit Éric Elmosnino, Lucy Gordon, Laetitia Casta, Doug Jones, Anna Mouglalis, Mylène Jampanoï, Sara Forestier, Yolande Moreau, Claude Chabrol, Philippe Duquesne.
Als Joann Sfar, ein Star der französischen Comic-Szene, die Chance erhält, seinen ersten eigenen Film zu entwickeln, steht für ihn schnell fest, dass es ein Werk über das Idol seiner Jugend werden soll – Serge Gainsbourg, einen der wichtigsten, provokantesten und vielseitigsten französischen Musiker des 20. Jahrhunderts. Einen Künstler, der auch 20 Jahre nach seinem Tod noch den Ruf eines exzentrischen Genies und legendären Verführers genießt.
Joann Sfar geht es weniger darum, Leben und Werk seines frühen Vorbilds für die Leinwand zu rekonstruieren. Sein Wunsch ist es vielmehr, in Bilder zu fassen, was der Motor von Gainsbourgs schier unerschöpflicher Kreativität war, zu veranschaulichen, was ihn so faszinierend und so anziehend machte. Er schildert eingängig die Geschichte des berühmten Musikers Serge Gainsbourg und lässt uns dabei ebenso hinreißende wie erschreckende, betörende wie irritierende Entdeckungen machen.
„Ich möchte nicht hingehen und in Gainsbourgs Privatleben herumschnüffeln, um herauszufinden, wer er wirklich war. Die Wahrheit könnte mir gar nicht gleichgültiger sein. Ich liebe Gainsbourg viel zu sehr, um ihn ins Reich der Realität zurückzuholen. Ich möchte, dass dieser Film so viel Energie hat wie ein Sergio-Leone-Western und so viel Eleganz wie Fred Astaire. Ich möchte einen Kultfilm machen, keinen journalistischen Bericht über sein Leben abliefern.“ Joann Sfar
„Aus den ersten zwei Dritteln dieses heroischen Lebens macht Sfar eine verblüffende und fesselnde Erzählung, die uns dieses eine Mal glauben lässt, dass der Comic und das Kino sich etwas zu sagen haben.“ Le Monde
„Diesem hervorragenden Spielfilm gelingt etwas sehr Schwieriges: Von einem Idol zu erzählen und dabei zugleich neue Wege zu beschreiten.“ Le Parisien

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