MADEMOISELLE CHAMBON

Arsenal - MADEMOISELLE CHAMBON

Arsenal - MADEMOISELLE CHAMBON

Frankreich 2009 – frz. O.m.U. – 101 Min. – Kamera: Antoine Héberlé AFC – Musik: Ange Ghinozzi, Geige: Ayako Tanaka – Buch: Stéphane Brizé und Florence Vignon, nach dem Roman von Éric Holder – Regie: Stéphane Brizé. – Mit Vincent Lindon, Sandrine Kiberlain, Aure Atika, Jean-Marc Thibault, Arthur Le Houérou, Bruno Lochet, Abdallah Moundy, Anne Houdy, Michèle Goddet.

César 2010 für das Beste Drehbuch.

Jean ist ein herzensguter Mensch: ein guter Handwerker, ein guter Sohn, ein guter Vater und ein guter Ehemann. Sein ruhiger Alltag zwischen Familie und Arbeit gerät völlig durcheinander, als er eines Tages Mademoiselle Chambon, der Lehrerin seines Sohnes, begegnet. Jean, ein eher wortkarger Mensch, tritt in eine ihm vollkommen unbekannte Welt ein. Es werden Gefühle in ihm wach, die er bislang so nicht kannte.

Vincent Lindons Karriere begann in den 1980er Jahren. Seitdem drehte er mit den wichtigsten französischen Regisseuren wie Pierre Jolivet, Benoît Jacquot, Claire Denis und Coline Serreau und verkörpert in Filmen mit gesellschaftlich brisanten Themen und originellen Beziehungsgeschichten den modernen, sensiblen Charaktermenschen.

Seitdem Sandrine Kiberlain 1996 für ihre Rolle in „Haben (oder nicht)“ von Laetitia Masson mit dem César ausgezeichnet wurde, spielt sie in der ersten Liga des französischen Kinos. Sandrine Kiberlains eindrucksvolles Spiel trägt Dramen, Thriller und Komödien und sie veredelt die unterschiedlichsten Rollen mit ihrer enormen schauspielerischen
Bandbreite.

„Das Glück als Unglück, die Sehnsucht als Qual: Selten ist mit größerer Zartheit, diskretester Empfindungstiefe und herzzerreißender Sprachlosigkeit die Tragik einer hoffnungslosen Anziehung dargestellt worden auch dank der schauspielerischen Intensität von Vincent Lindon und Sandrine Kiberlain.“ Titel Kulturmagazin

„Mit seinem bittersüßen Beziehungsdrama aus der französischen Provinz gelingt Regisseur Brizé ein weiteres Meisterwerk des leisen Erzählens und der Zwischentöne. Konsequent zelebriert er subtil den Reiz des Schweigens, die Symbolik von Gesten und Blicken und inszeniert so Leidenschaft ohne sentimentales Pathos.“ programmkino.de