LA NANA (Die Perle)

Arsenal - LA NANA (Die Perle)

Arsenal - LA NANA (Die Perle)

Chile/Mexiko 2009 – span. O.m.U. – 94 Min. – Kamera: Sergio Armstrong – Musik: – Buch: Sebastián Silva, Pedro Peirano – Regie: Sebastián Silva. – Mit Catalina Saavedra, Claudia Celedón, Alejandro Goic, Andrea García-Huidobro, Mariana Loyola, Agustín Silva, Mercedes Villanueva, Anita Reeves, Luis Dubó.

Gewinner des Sundance Film Festivals 2009 – nominiert für den Golden Globe – Preis für die Beste Darstellerin, Biarritz Lateinamerika Filmfest 2009 – Kritikerpreis und Preis für die Beste Darstellerin, Cartegna Filmfestival 2009 – FIPRESCI Preis, Guadalajara Filmfestival 2009 – Gewinner Havanna Filmfestival 2009 – Gewinner Huelva Filmfestival 2009 – Beste Darstellerin, Miami Filmfestival 2009 – Preis für die Beste Darstellerin, Turin Filmfestival 2009.

Nach 23 Jahren als Haushälterin der Familie Valdez hat sich Raquel ihren festen Platz in der Familie erobert. Doch der große Haushalt und die zunehmenden Auseinandersetzungen mit der ältesten Tochter Camila bringen Raquel an ihre Grenzen.

Nach einem wiederholten Schwächeanfall stellt die Familie Lucy ein und als Raquel die Arbeit wieder aufnimmt, entdeckt sie, dass Lucy ihren Platz übernommen hat. Raquels Schreckenstaktiken im Haushalt prallen an Lucys Humor und ihrer Widerstandsfähigkeit ab und da gar ihr Vertrauen und ihre Zuneigung zu Lucy wächst, beginnt die einsame und eifersüchtige Raquel sich zu verändern. Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt Raquel, wie es ist, wirklich als Gleichwertige behandelt zu werden.

Lucys tiefes Bedürfnis, bei ihrer eigenen Familie zu sein, hält sie davon ab, dieselben verworrenen Beziehungen zu den Mitgliedern des Valdez-Haushaltes einzugehen, und das Dienstboten- und Stadtleben desillusioniert sie zunehmend. Gerade als Raquel, dankbar und auch fröhlicher, eine Überraschungs-Geburtstagsparty für ihre neue Freundin organisiert, verkündet Lucy, dass sie sich entschieden hat, nach Hause zurückzukehren.

Wird Raquel ihre gerade aufkeimende Wertschätzung eines Lebens außerhalb der Küche weiter festigen und eine neue positive Perspektive entwickeln?