LA PIVELLINA

Filmgalerie 451 - La pivellina

Filmgalerie 451 - La pivellina

Österreich/Italien  2009 – ital. O.m.U. – 100 Min. – Kamera: Rainer Frimmel – Buch und Regie: Tizza Covi, Rainer Frimmel. – Mit Patrizia Gerardi, Tairo Caroli, Walter Saabel and Asia Crippa.

Grand Prix du Jury (ex-aequo) und Preis für beste Schauspielerin, Angers – Bester Spielfilm Preis und Preis für beste Schauspielerin, Gijon –  Goldene Eule für den besten Spielfilm, Leeds – Jury Grand Prix, Mumbai – Grand Prix für den besten Film, Ecumenical Jury Preis und Yves Montand Preis für besten jungen Schauspieler, Kiev – Bester Film Preis und Publikums Preis in Valdivia – Special Mentions FIPRESCI und internationale Jury, Uruguay Film Festival – UNICEF Preis, Buenos Aires Film Festival u.v.a.

La pivellina erzählt von der feuerrothaarigen Patti, die mit einer Zirkusgruppe am Stadtrand von Rom in einer Wagenburg lebt. Als sie auf der Suche nach ihrem Hund ein allein gelassenes Kind findet, nimmt sie „La Pivellina“ (zu deutsch „die Kleine“) ohne zu zögern bei sich auf. Bald stellt sich die Frage, ob Mutter oder Polizei das Kind zuerst abholen, und Patti riskiert ihre eigene Freiheit, weil sie und ihre Zirkusleute die Kleine schützend ins Herz geschlossen haben.

Der Spielfilm wurde in Cannes 2009 uraufgeführt und ist inzwischen zu einem Festival-Liebling geworden. Die Regisseure Tizza Covi und Rainer Frimmel haben schon mit ihrem vorherigen Dokumentarfilm Babooska auf sich aufmerksam gemacht. In der Tat findet man die Zirkusleute von Babooska in dem neuen Film wieder, sie spielen sozusagen eine Geschichte innerhalb ihres eigenen Lebens: La pivellina ist zwar ein Spielfilm, aber die Schauspieler sind echte Zirkusleute. Sie stellen die Probleme dar, die mit ihrem Nomadendasein verbunden sind, ohne jemals ins Sentimentale zu fallen. So haben die Regisseure für ein herzliches, warmes und respektvolles Portrait gesorgt und zeigen auf authentische Weise, wie diese Menschen das harte Leben mit Humor und positiver Haltung meistern.

„Ein menschliches, sanft berührendes Portrait vom Leben.“ Variety

„Der bei den Filmfestspielen in Cannes enthusiastisch aufgenommene Beitrag erzählt eine ganz unkitschig berührende und hervorragend dargestellte Geschichte von Courage und falschen Vorurteilen.“  Celluloid