Vorschau


DieSchlösserAusSandVORAUSSICHTLICH AB 27. APRIL IN ERSTAUFFÜHRUNG:

LES CHÂTEAUX DE SABLE (Die Schlösser aus Sand)

Frankreich 2015 | frz. O.m.U. | 104 Min.
Regie: Olivier Jahan
Kamera: Fabien Benzaquen
Buch: Diastème, Olivier Jahan
Darsteller: Emma de Caunes, Yannick Renier, Jeanne Rosa, Christine Brücher, Alain Chamfort

Éléonore hat gerade ihren Vater verloren. Er hat ihr sein Haus in der Bretagne hinterlassen, im Côtes d’Armor, doch sie muss verkaufen. Samuel, ihr Ex-Partner, bietet Hilfe an. Éléonore fährt mit ihm, da sie nicht allein in das Haus möchte, das sie seit dem Tod des Vaters nicht betreten hat. Sie spielt mit dem Feuer – denn sie weiß sehr wohl, dass ihre Beziehung nicht wirklich abgekühlt ist.
Allerdings kommen die beiden nicht dazu, gemeinsam in schönen Erinnerungen zu schwelgen, denn die Immobilienmaklerin Claire führt unentwegt Interessenten durch das Haus. Es wird ein seltsames Wochenende, das die drei dort verbringen, reich an Überraschungen und Emotionen, voller Spannungen und Vorwürfe, mit melancholischen und absurden Momenten, aus dem Éléonore und Samuel zwangsläufig verändert herauskommen.
Der stimmig inszenierte, tragikomische Liebesfilm DIE SCHLÖSSER AUS SAND gewann auf der Filmkunstmesse Leipzig 2016 den Publikumspreis.


VictoriaVORAUSSICHTLICH AB 5. MAI IN ERSTAUFFÜHRUNG:

VICTORIA (Victoria – Männer & andere Missgeschicke)

Frankreich 2016 | frz. O.m.U. | 97 Min.
Regie: Justine Triet
Buch: Justine Triet, Thomas Lévy-Lasne
Kamera: Simon Beaufils
Darsteller: Virginie Efira, Vincent Lacoste, Melvil Poupaud, Laurent Poitrenaux, Laure Calamy, Alice Daquet

Victoria ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Liebesleben und ist charmant-egozentrisch. Bei einer Hochzeit trifft sie ihren guten Freund Vincent sowie Sam, einen Klein-Dealer, den sie vor einiger Zeit verteidigt hat. Tags darauf steht Vincent unter Anklage wegen versuchten Mordes an seiner Freundin. Einziger Zeuge ist der Dalmatiner des Opfers. Widerwillig übernimmt Vcitoria seine Verteidigung. Als sie dann auch noch Sam als
Au-Pair-Boy einstellt, nimmt das Chaos in Victorias Leben seinen Lauf.
Frankreichs Darling Virginie Efira (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) spielt in diesem temporeichen, herrlich neurotischen Portrait eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die unkonventionelle romantische Komödie von Regisseurin Justine Triet eröffnete in Cannes die Semaine de la Critique und avancierte in Frankreich zum Überraschungshit.
„Eine ungewöhnliche französische Komödie mit Tiefgang.“ Glamour


EinTagWieKeinAndererVORAUSSICHTLICH AB 11. MAI IN ERSTAUFFÜHRUNG, PREVIEW MIT REGISSEUR ASAPH POLONSKY AM 10. MAI, 20:00 UHR:

SHAVUA VE YOM (Ein Tag wie kein anderer)

Israel 2016 | hebräisch O.m.U. | 98 Min.
Regie und Buch: Asaph Polonsky
Kamera: Moshe Mishali
Musik: Ran Bagno
Darsteller: Shai Avivi, Evgenia Dodina, Tomer Kapon, 
Sharon Alexander, Uri Gavriel

Vor sieben Tagen haben Eyal und Vicky ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist nun beendet, die Besuche und Beileids-
bekundungen ebben ab. Während Vicky schnellstmöglich zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren möchte, geht Eyal den entgegensetzten Weg und konserviert seinen Ausnahmezustand mit allen Mitteln: Er freundet sich mit dem Nachbarsohn Zooler an. Sie verbringen einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer.
Der Film wurde bei der Weltpremiere auf dem Festival in Cannes 2016 minutenlang mit Standing Ovations gefeiert und im selben Jahr auf dem International Filmfestival Jerusalem mit fünf Hauptpreisen ausgezeichnet!
Eine liebevolle und unterhaltsame Tragikomödie aus Israel, die durch feinen jüdischen Humor im Stil der Coen-Brüder besticht!
„Zaubert ein Lächeln auf das Gesicht.“ Indiewire


TerraDeiSantiVORAUSSICHTLICH AB 25. MAI IN ERSTAUFFÜHRUNG:

LA TERRA DEI SANTI (Das Land der Heiligen)

Italien 2015 | ital. O.m.U. | 89 Min.
Regie: Fernando Muraca
Buch: Monica Zapelli
Kamera: Federico Annicchiarico
Darsteller: Valeria Solarino, Lorenza Indovina, Ninni Bruschetta, Daniela Marra, Tommaso Ragno, Francesco Colella, Piero Calabrese

Caterina ist die Ehefrau des untergetauchten ‚Ndrangheta-Bosses Alfredo und hat ihren Sohn Pasquale für eine Zukunft an der Spitze des Clans erzogen. Ihre jüngere Schwester Assunta hat im Bandenkrieg bereits ihren Mann verloren und sieht ihren Sohn Giuseppe denselben Weg einschlagen. In diese geschlossene Gesellschaft bricht Vittoria ein, eine Staatsanwältin aus Norditalien. Vittoria hat ein Ziel: das Schweigen der Frauen innerhalb dieses patriarchalen Systems zu brechen, das die Grundlage der einflussreichsten kriminellen Vereinigung der Welt bildet. Um den Kampf gegen die ‚Ndrangheta zu gewinnen, ist die einzige Möglichkeit, den Frauen und Müttern die Augen zu öffnen, sie zu zwingen, über die Grenzen ihres inneren Käfigs hinaus zu schauen. Und über dieses blutbefleckte Land hinaus, das einst als das „Land der Heiligen“ bekannt war.
Ein herausragender Mafia-Thriller aus ungewohnter Perspektive – aus Sicht der Frauen.


EffektdesWassersVORAUSSICHTLICH AB 25. MAI IN ERSTAUFFÜHRUNG:

L‘EFFET AQUATIQUE (Der Effekt des Wassers)

Frankreich/Island 2016 | frz. O.m.U. | 83 Min.
Regie: Sólveig Anspach
Buch: Sólveig Anspach, Jean- Luc Gaget
Kamera: Isabelle Razavet
Musik: Martin Wheeler
Darsteller: Florence Loiret Caille, Samir Guesmi, Didda Jónsdottír, Philippe Rebbot, Estéban

Samir, ein Kranfahrer aus einer Vorstadt von Paris, verliebt sich Hals über Kopf in Agathe. Er findet heraus, dass sie Schwimmlehrerin ist, und nimmt Stunden bei ihr, obwohl er eigentlich ein guter Schwimmer ist. Die Schwindelei des vermeintlichen Nichtschwimmers fliegt nach der dritten Stunde auf – und Agathe hasst Lügner. Enttäuscht fliegt sie nach Island zu einem internationalen Bademeisterkongress. Doch sie hat nicht mit der Sturheit von Samir gerechnet, den selbst ein Ozean nicht aufhalten kann.
„DER EFFEKT DES WASSERS entspringt einem tiefen Bedürfnis meinerseits, die besondere Energie Islands – meines Heimatlandes – wiederzufinden. Der Film verbindet Schauspieler mit Laiendarstellern, Franzosen und Isländer und sogar Palästinenser in einem etwas verrückten Abenteuer.“ Sólveig Anspach
Ausgezeichnet mit dem César für das beste Drehbuch 2017
„Ein großartiger, lebhafter und heiterer Film.“ Le Monde


GGO_PO_RZ.inddVORAUSSICHTLICH AB 1. JUNI IN ERSTAUFFÜHRUNG:

GANZ GROSSE OPER – Vorhang auf für eine Liebeserklärung

Deutschland 2017 | deutsche Fassung | 92 Min.
Dokumentarfilm
Regie und Buch: Toni Schmid
Kamera: Hans Peter Fischer, Ralf Richter, Roland Wagner
Darsteller: Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Kirill Petrenko, Zubin Mehta, Ivor Bolton, Nikolaus Bachler, Sir Peter Jonas, Igor Zelensky

„Bestes Opernhaus“, „Bestes Orchester“, „Bester Dirigent“… Die Bayerische Staatsoper ist eines der ältesten Opernhäuser der Welt und hat viele internationale Preise gewonnen. GANZ GROSSE OPER ist der erste Film über dieses einzigartige Haus. Wir erleben bekannte Größen wie Jonas Kaufmann und Anja Harteros auf und hinter der Bühne, lernen den amtierenden Generalmusikdirektor Kirill Petrenko, den Dirigenten Ivor Bolton, sowie den amtierenden Intendanten Nikolaus Bachler und dessen Vorgänger Sir Peter Jonas kennen. Zum Kosmos der Bayerischen Staatsoper zählen rund 800 Festangestellte und 400 freie Mitarbeiter aus 47 Nationen, die diese große Familie prägen. Wir werden Zeuge, wie drei Operninszenierungen entstehen. Auch das Bayerische Staatsballett und sein neuer Direktor Igor Zelensky werden vorgestellt.
Die Dokumentation GANZ GROSSE OPER ist eine Liebeserklärung an die Kunstgattung Oper und die Menschen, die sie mit Leidenschaft ausüben.


BeatriceVORAUSSICHTLICH AB 8. JUNI IN ERSTAUFFÜHRUNG:

SAGE FEMME (Ein Kuss von Beatrice)

Frankreich 2016 | frz. O.m.U. | 117 Min.
Regie und Buch: Martin Provost
Kamera: Yves Cape
Musik: Grégoire Hetzel
Darsteller: Catherine Deneuve, Catherine Frot, Olivier 
Gourmet, Mylène Demongeot und Quentin Dolmaire

Claire ist Hebamme mit Leib und Seele. Mit den Jahren jedoch sieht sie sich immer mehr mit den modernen, unpersönlichen Methoden der Krankenhäuser konfrontiert, die mehr auf Effizienz als auf Einfühlsamkeit Wert legen. Sie beginnt, sich und ihre Fähigkeiten infrage zu stellen. Da erhält sie eines Tages einen Anruf der frivolen und extravaganten früheren Geliebten ihres verstorbenen Vaters, Beatrice. Diese hat wichtige Neuigkeiten und möchte, nachdem sie vor 30 Jahren spurlos verschwunden war, nun dringend ein Wiedersehen. Welten prallen aufeinander und es werden nicht nur alte Erinnerungen wach und Geheimnisse gelüftet…
Regisseur Martin Provost (SÉRAPHINE) ist es gelungen, zwei Grandes Dames des französischen Kinos zum ersten Mal vor der Kamera zu vereinen: Catherine Deneuve (MADAME EMPFIEHLT SICH, DAS SCHMUCKSTÜCK) und Catherine Frot (DIE KÖCHIN UND DER PRÄSIDENT, ODETTE TOULEMONDE). 
Eines der Highlights des französischen Kinojahres!


IchwünschedireinschönesLebenVORAUSSICHTLICH AB 15. JUNI IN ERSTAUFFÜHRUNG:

JE VOUS SOUHAITE D‘ÊTRE FOLLEMENT AIMÉE (Ich wünsche dir ein schönes Leben)

Frankreich 2015 | frz. O.m.U. | 100 Min.
Regie: Ounie Lecomte
Buch: Ounie Lecomte, Agnès de Sacy
Kamera: Caroline Champetier
Darsteller: Céline Sallette, Anne Benoit, Elyes Aguis, Françoise Lebrun, Louis-Do de Lencquesaing, Pascal Elso, Micha Lescot, Catherine Mouchet

Elisa ist Physiotherapeutin und nimmt für einige Monate eine Vertretungsstelle in Dünkirchen an. Vor 30 Jahren wurde sie dort anonym geboren und direkt zur Adoption freigegeben. Obwohl sich ihre Mutter nach wie vor nicht zu erkennen geben möchte, hofft Elisa auf ein Einlenken oder auf den Zufall. Da ihr Sohn Noah einen arabischen Touch hat, der nicht von seinem leiblichen Vater kommen kann, kommen nur Elisas unbekannte Eltern in Frage. Als Noah anfängt, sich in der Schule mit den arabisch-stämmigen Kindern zu solidarisieren und seine Mutter bittet, sie solle in der Schulkantine sagen, dass er wie seine Freunde kein Schweinefleisch esse, erkennt Elisa, dass sie auch für Noah 
Antworten zu ihrer unbekannten Familie finden muss.
„Dieser Film berührt uns im wahrsten Sinne des Wortes.“ Le Parisien


MonsieurPierreVORAUSSICHTLICH AB 22. JUNI IN ERSTAUFFÜHRUNG:

UN PROFIL POUR DEUX (Monsieur Pierre geht online)

Frankreich/Deutschland/Belgien 2017 | frz. O.m.U. | 99 Min.
Regie und Buch: Stéphane Robelin
Kamera: Priscila Guedes
Musik: Vladimir Cosma
Darsteller: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette, Stéphane Bissot, Stéphanie Crayencour, Gustave Kervern, Macha Méril, Pierre Kiwitt

Pierre ist Witwer und Griesgram, hasst Veränderungen und schwelgt tagein, tagaus in Erinnerungen an die gute alte Zeit. Um den alten Herrn zurück ins Leben zu schubsen, verkuppelt seine Tochter Sylvie ihn mit Alex, einem erfolglosen Schriftsteller, der Pierre mit der fabelhaften Welt des Internets vertraut machen soll. Das Lernduo tut sich mächtig schwer, bis Pierre ausgerechnet über ein Datingportal stolpert. In der beruhigenden Anonymität des Internets probiert sich Pierre als Verführer und verabredet sich mit der jungen Flora – er hat ja Alex, der sich anbietet die Konsequenzen zu tragen und an Pierres Stelle zum Rendezvous zu gehen. Dass sich Flora tatsächlich verliebt, bringt die Situation in eine gewisse Schieflage, denn eigentlich sind es die beiden Männer, die von Flora im Sturm erobert wurden…
Französisches Kino vom Feinsten gelingt dem Regisseur des Kinohits „UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN?“ mit seiner neuen Liebeskomödie!


FF_600px

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ludwig XIVVORAUSSICHTLICH AB 2. JULI IN DER SONNTAGSMATINEE:

LA MORT DE LOUIS XIV (Der Tod von Ludwig XIV)

Frankreich/Portugal/Spanien 2016 | frz. O.m.U. | 115 Min.
Regie: Albert Serra
Buch: Albert Serra, Thierry Lounas
Kamera: Jonathan Ricquebourg, Julien Hogert, Artur Tort
Musik: Marc Verdaguer
Darsteller: Jean-Pierre Léaud, Patrick d’Assumçao, Marc Susini, Irène Silvagni, Bernard Belin, Jacques Henric

Leid und Sterben machen auch vor den Mächtigsten, ja Absoluten nicht Halt: Der Sonnenkönig Ludwig XIV. – eine Paraderolle für die Truffaut-Ikone Jean-Pierre Léaud – verspürt im August 1715 nach einem Spaziergang plötzlich Schmerzen im Bein. Die nächsten Tage verbringt er in seiner Kammer, führt die Regierungsgeschäfte bestmöglich weiter und gleitet allmählich seinem Tod entgegen. Ein Historienfilm als Kammerspiel, Opulenz auf engstem Raum, der Totentanz eines Bettlägrigen – während um den Kranken herum schon so eifrig wie eifersüchtig an der Zukunft ohne ihn gebastelt wird.
„60 Jahre nachdem Jean-Pierre Leaud mit SIE KÜSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN seinen Durchbruch hatte, inszeniert Albert Serra ihn als sterbenden Sonnenkönig in einer pompösen, majestätischen Studie über Tod und Vergänglichkeit. Sicherlich der schönste Film in Cannes 2016.“ Sight & Sound
Jean-Vigo-Preis 2016 – Bester Spielfilm




Empfehlen Empfehlen