Vorschau


NachEinerWahrenGeschichteAb 17. Mai in Erstaufführung:

D’APRÈS UNE HISTOIRE VRAIE (Nach einer wahren Geschichte)

Frankreich 2017 | frz. O.m.U. | 100 Min.
Regie: Roman Polanski
Buch: Olivier Assayas und Roman Polanski,
basierend auf dem Roman von Delphine de Vigan
Kamera: Pawel Edelmann
Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Emanuelle Seigner, Eva Green, Vincent Perez, Dominique Pinon, Noémie Lvovsky

Seit ihr sehr persönlicher Roman über ihre Mutter zu einem Bestseller wurde, leidet die Pariser Autorin Delphine an einer Schreibblockade. Die endlosen Lesetouren, Signierstunden und vereinzelte Drohbriefe setzen ihr zu. Doch als sie die attraktive Elle trifft, ändert sich das. Schnell fasst Delphine Vertrauen zu der geheimnisvollen Frau, die als Ghostwriter ihr Geld verdient. Selbstlos übernimmt Elle immer mehr Aufgaben für Delphine, beantwortet Mails und zieht sogar bei ihr ein. Dann muss Delphine feststellen, dass ihr die Kontrolle entgleitet…Wer ist Elle wirklich? Roman Polanskis Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Delphine de Vigan ist ein hintersinniges Spiel um Macht und Identität, um Wahrheit und Fiktion – ein großartiges Pas de Deux für die französischen Charakterdarstellerinnen Emmanuelle Seigner (VENUS IM PELZ, IN IHREM HAUS) und Eva Green (CASINO ROYALE, DIE TRÄUMER).
„Ein meisterhafter Psycho-Thriller“ The Hollywood Reporter


WohneLieberUngewoehnlichAb 17. Mai in Erstaufführung:

C’EST QUOI CETTE FAMILLE (Wohne lieber ungewöhnlich)

Frankreich 2016 | frz. O.m.U. | 95 Min.
Regie: Gabriel Julien-Laferrière
Buch: Camille Moreau, Olivier Treiner, François Desagnat
Kamera: Cyrill Renaud
Musik: Frédéric Fortuny, Da Silva
Darsteller: Julie Gayet, Thierry Neuvic, Julie Depardieu, Lucien Jean-Baptiste, Claudia Tagbo, Philippe Katerine, Chantal Ladesou, Arié Elmaleh

Sophie und Hugo sind frisch verliebt und heiraten. Von Sophies skeptischem Sohn Bastien wollen sie sich nichts vermiesen lassen. Bastien hat schon viele Väter kommen und gehen gesehen. Weil nicht nur Sophie nach drei Ehen drei Kinder hat, sondern auch die Väter weiter heiraten, ergeben sich nach Patchwork-Arithmetik: 6 Halbschwestern/-brüder, 8 Erziehungsberechtigte und ebenso viele Zuhause. Eines Tages haben Bastien und seine Halbgeschwister die Nase voll. Sie kapern eine Altbauwohnung und gründen eine WG. Von nun an sollen nicht mehr die Kinder zirkulieren, sondern die Eltern um die Nachwuchs-WG…
Mit viel Sinn, Humor und Verstand für die Fallstricke moderner Familienkonzepte erzählt der Film von einer grandiosen Wohnidee, die das Leben schöner, die Familien familiärer, Eltern menschlicher und das Chaos bunter macht. Eine herzhafte Komödie aus Frankreich, die uns aus der Seele zu sprechen und geschwisterlich zu stimmen weiß!


MariaCallasAb 17. Mai in Erstaufführung
Dienstag 15. Mai 20 Uhr BR-KLASSIK-Preview in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung und anschließendem Filmgespräch mit BR-KLASSIK-Moderatorin Annika Täuschel
Weitere Informationen auf www.br-klassik.de

MARIA BY CALLAS

Frankreich 2017 | engl., frz., ital. O.m.U. | 113 Min.Dokumentarfilm
Regie und Buch: Tom Volf
Musik: Laurent Macé
Mit: Maria Callas, Luchino Visconti, Elizabeth Taylor, Grace Kelly, Aristoteles Onassis, Vittorio De Sica, Pier Paolo Pasolini, Omar Sharif
Briefe gelesen von Fanny Ardant

„Da sind zwei Menschen in mir, Maria und die Callas …“
Mit ihrer Kunst und ihrem Privatleben stand der Opernstar Maria Callas zu Lebzeiten stark im Fokus der Öffentlichkeit. 40 Jahre nach ihrem Tod erzählt die Ausnahmekünstlerin in MARIA BY CALLAS ihre Geschichte erstmals in ihren eigenen Worten. Dabei sind es weniger die Meilensteine ihrer Karriere, die die sensible Dokumentation beleuchtet, als vielmehr das, was diese Frau in ihrem Innersten bewegte und welche Schlüsse sie aus den Ereignissen ihres Lebens zog. Sei es der Rauswurf aus der Metropolitan Opera, die intensive, wenn auch schwierige Freundschaft und Liebe zu Aristoteles Onassis, die Rückkehr auf die Bühne, der Druck, die Verausgabung oder das ambivalente Schicksal, mit solch einer Begabung gesegnet zu sein.
„Bilder, die nostalgisch stimmen … Große Kunst.“ Le Figaro
„Fantastisch! Tun Sie sich den Gefallen und sehen Sie sich den Film an.“ La Repubblica


Samstag 19. Mai, 13:30 Uhr,
Premiere in Anwesenheit der Regisseurin und des Teams

ONKEL WANJA

Österreich 2017 | Deutsche Originalfassung | 134 Min.
Regie: Anna Martinetz
Buch: Anna Martinetz, basierend auf dem Drama
ONKEL WANJA von Anton Tschechow
Kamera: Jakob Wiessner
Darsteller: Martin Butzke, Korinna Krauss, Julia Dietze, Manuel Rubey, Michael Kranz, Wolfgang Hübsch, Katalin Zsigmondy, Doris Buchrucker, Marion Krawitz

Eine Revolution bricht aus, da Finanzkrisen, Wirtschaftsintrigen und damit zusammenhängende Naturkatastrophen die Welt erschüttern. Alexander flieht aus der tobenden Stadt auf das Gut von Onkel Wanja auf dem Land. Dort richtet er mit seiner wunderschönen Frau Elena und seinen Wirtschaftsideen Chaos an. „Anna Martinetz transferiert Tschechows „Onkel Wanja“ in die 2010er-Jahre. Statt der Wälder sterben darin Bienen. Das russische Landgut steht irgendwo im österreichischen Flachland. Und ein Kollaps am Finanzmarkt bewegt einen in die Jahre gekommenen Großbankier dazu, fluchtartig die Stadt zu verlassen, um mitsamt seiner Frau auf dem entlegenen Gutshof seines Schwagers Wanja unterzutauchen. So weit der Plan – wäre da nicht die gesamte Großfamilie, die das Zusammenleben rasch zur existenziellen Herausforderung werden lässt. […] Tschechows zeitloser Stoff hat an Strahlkraft nichts eingebüßt.“ Diagonale Graz


EinLebenVoraussichtlich ab 24. Mai in Erstaufführung:

UNE VIE (Ein Leben)

Frankreich, Belgien 2016 | frz. O.m.U. | 119 Min.
Regie: Stéphane Brizé
Buch: Stéphane Brizé und Florence Vignon, nach Guy de Maupassants Roman UNE VIE
Kamera: Antoine Héberlé
Musik: Olivier Baumont
Darsteller: Judith Chemla, Jean-Pierre Darroussin, Yolande Moreau, Swann Arlaud, Nina Meurisse, Clotilde Hesme

Normandie 1819. Die junge Adelige Jeanne kehrt nach ihrer Ausbildung zurück auf das Landgut ihrer Eltern an der Küste der Normandie. Die wohlbehütete junge
Frau träumt von der Liebe, die sie nur aus Büchern kennt. Voll romantischer Ideen willigt sie ein, den verarmten Vicomte Julien de Lamare zu heiraten. Nach der Trauung überlassen die Eltern Jeannes Ehemann das Landgut und Jeanne muss erkennen, wie naiv sie die Welt bisher gesehen hat. Denn schon bald betrügt Julien sie.
Mit großer Intensität erzählt Stéphane Brizé (MADEMOISELLE CHAMBON, DER WERT DES MENSCHEN) in seiner Adaption des berühmten Romans von Guy de Maupassant die Geschichte einer Frau, die unfähig scheint, sich mit einer Welt der Lüge und des Betrugs zu arrangieren. Die Beharrlichkeit, mit der sie sich ihre Vorstellung von der Welt zu bewahren versucht, macht Jeanne zu einer faszinierenden Heldin.
FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik Venedig 2016


Meine-TochterVoraussichtlich ab 31. Mai in Erstaufführung:

FIGLIA MIA (Meine Tochter)

Italien 2018 | ital. O.m.U. | 100 Min.
Regie: Laura Bispuri
Buch: Francesca Manieri, Laura Bispuri
Kamera: Vladan Radovic
Musik: Nando Di Cosimo
Darsteller: Valeria Golino, Alba Rohrwacher, Sara Casu, Udo Kier, Michele Carboni

Die zehnjährige Vittoria wächst in einem vom Tourismus unberührten sardischen Dorf auf. Eines Tages trifft sie bei einem Rodeo die ungestüme Angelica, die so ganz anders als ihre fürsorgliche Mutter Tina ist. Vittoria ahnt nicht, dass die beiden Frauen ein Geheimnis verbindet. Seit langer Zeit schon besucht Tina Angelica auf ihrem heruntergekommenen Hof, wo sie mit einigen alten Pferden und einem treuen Hund in den Tag hineinlebt. Tina ist nicht wohl dabei, dass Angelica und ihre Tochter Vittoria sich näher kennenlernen. Als die verschuldete Angelica aufs Festland ziehen möchte, bietet sie ihr erleichtert finanzielle
Unterstützung an, sie kann jedoch weitere Begegnungen der beiden nicht verhindern. Das Mädchen ist fasziniert von dieser Frau, die vor nichts Angst hat, ihre eigenen Wege geht und mit der sie die Insel neu entdeckt.
Ein begeisternder Film im warmen Licht des sardischen Sommers!


AugenblickeVoraussichtlich ab 31. Mai in Erstaufführung:

VISAGES, VILLAGES (Augenblicke: Gesichter einer Reise)

Frankrich 2017 | frz. O.m.U. | 93 Min. | Dokumentarfilm
Regie und Buch: Agnès Varda, JR
Kamera: Claire Duguet, Nicolas Guicheteau, Valentin Vignet, Romain Le Bonniec, Raphael Minnesota, Roberto De Angelis, Julia Fabr
Musik: Matthieu Chedid aka -M-
Mit: Jean-Paul Beaujon, Amaury Bossy, Yves Boulen uvm.

Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen – sei es dem Briefträger, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Straßenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen
Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen von Herzlichkeit und Humor.
Nouvelle-Vague-Legende Agnès Varda und Fotograf JR verbindet nicht nur ihre Leidenschaft für Bilder, sondern auch ein feines Gespür für Menschen und die Poesie des Moments. Ein filmischer Glücksfall, der die berührenden Begegnungen einer Reise festhält.
2018 Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.


Le BrioVoraussichtlich ab 14. Juni in Erstaufführung:

LE BRIO (Die brillante Mademoiselle Neila)

Frankreich 2017 | frz. O.m.U. | 96 Min.
Regie: Yvan Attal
Buch: Victor Saint-Macary, Yaël Langmann, Noé Debre, Yvan Attal, Bryan Marciano, Victor Saint-Macary
Kamera: Rémy Chevrin
Musik: Michael Brook
Darsteller: Camélia Jordana, Daniel Auteuil, Yasin Houicha, Nozha Khouadra, Nicolas Vaude, Jean-Baptiste Lafarge

Neïla Salah hat es geschafft. Sie wurde an einer renommierten Pariser Law School angenommen und ist auf dem Weg, sich endlich ihren großen Traum zu erfüllen und Anwältin zu werden. Doch schon am ersten Tag läuft alles schief. Neïla kommt zu spät. Ausgerechnet zur Vorlesung von Professor Mazard, der sie in seiner berüchtigten, gar nicht politisch-korrekten Art vor versammeltem Hörsaal aufs Korn nimmt. Doch die Begegnung bleibt nicht ohne Folgen. Die Universitätsleitung zwingt Mazard, die Wogen zu glätten und Neïla zu helfen, einen prestigeträchtigen Rhetorikwettbewerb zu gewinnen. Neïla ist alles andere als begeistert – schließlich könnten sie und der zynische Professor unterschiedlicher nicht sein. Und doch gelingt es den beiden mit der Zeit, hinter die spröde Fassade des anderen zu blicken und zu entdecken, dass es einiges voneinander zu lernen gibt…
„Eine clever-charmante Komödie über die Kunst der Rhetorik.“ Le Figaro




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