Vorschau


TheSquareVORAUSSICHTLICH AB 19. OKTOBER IN ERSTAUFFÜHRUNG:

THE SQUARE

Schweden/Deutschland/Frankreich/Dänemark 2017 schwed. + engl. O.m.U. | 145 Min.
Regie und Buch: Ruben Östlund
Kamera: Fredrik Wenzel
Darsteller: Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West,
Terry Notary, Christopher Læssø

Christian ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist „The Square“: Ein Platz, der das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde sein Auto kaum in einer zwielichtigen Gegend unbeaufsichtigt stehen lassen. Als er dann ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Medienkampagne zu „The Square“ um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.
Mit seiner klug inszenierten Satire begibt sich Regisseur Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) in die schillernde Welt der modernen Kunst. Er öffnet ihre moralischen Falltüren und wirft auf sehr unterhaltsame Art brisante Fragen auf.
Der Gewinner der Goldenen Palme in Cannes 2017!
„Eine grandiose Gesellschaftssatire“ Spiegel Online
„The Square konfrontiert uns mit der Schwäche der menschlichen Natur: Wenn man versucht, das Richtige zu tun, ist das Schwierige nicht, den gängigen Wertvorstellungen zuzustimmen, sondern tatsächlich nach ihnen zu handeln.“ Ruben Östlund


DanielHopeVORAUSSICHTLICH AB 22. OKTOBER IN DER SONNTAGSMATINEE:

DANIEL HOPE – DER KLANG DES LEBENS

Deutschland 2017 | dt. und engl. O.m.U. | 100 Min. | Dokumentarfilm
Regie: Nahuel Lopez
Buch: Nahuel Lopez & Oliver Keidel
Kamera: Florian Kirchler
Darsteller: Daniel Hope, Zamira Menuhin, Menahem Pressler, Zakhar Bron, Eleanor Hope, Christopher Hope

Daniel Hope ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Geiger seiner Generation, ein international gefeierter Star. Seine Geschichte ist die einer einzigartigen Karriere.
2016 wird zum Schlüsseljahr für den Künstler: Als neuer Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters verwirklicht sich für den Geigenvirtuosen ein persönlicher Traum. Für den Menschen Daniel Hope bedeutet das Jahr aber noch viel mehr. Mit dem Umzug nach Berlin kehrt er zurück in das Land seiner Vorfahren.
Daniel Hope wird 1973 in Südafrika geboren. Seine Mutter ist Tochter deutscher Exilanten mit jüdischen Wurzeln, die vor dem NS-Regime in letzter Minute flüchten und in Südafrika eine neue Heimat finden. Der Zweig seines Vaters ist irischer Abstammung. Als Kind erlebt Hope die Apartheid hautnah. Sein Vater ist ein kritischer intellektueller Verleger, der auch schwarze Autoren veröffentlicht und letztlich mit seiner Familie vor den politischen Repressalien aus Südafrika nach England emigrieren muss. Als Daniel Hope im Alter von nur vier Jahren in London auf den weltberühmten Geiger Yehudi Menuhin trifft, ist sein weiterer Lebensweg vorherbestimmt: Er möchte Geiger werden.
„Genial verschränken Schnittfolgen die spannende Collage aus Konzertausschnitten, Orchesterproben mit dem Züricher Kammerorchester und Momentaufnahmen seiner Familie. Regisseur Nahuel Lopez (EL VIAJE), versteht es mit seiner lebendigen, facettenreichen biographischen Musikdoku über den angesehensten Violinisten der Moderne zu begeistern.“ Programmkino.de


DjangoVORAUSSICHTLICH AB 26. OKTOBER IN ERSTAUFFÜHRUNG:

DJANGO (Django – Ein Leben für die Musik)

Frankreich 2017 | frz. O.m.U. | 115 Min.
Regie: Etienne Comar
Buch: Etienne Comar, Alexis Salatko
Kamera: Christophe Beaucarne
Musik: Django Reinhardt, aufgeführt vom Rosenberg Trio, Warren Ellis
Darsteller: Reda Kateb, Cécile De France, Beata Palya, Bim Bam Merstein, Gabriel Mirété, Alex Brendemühl

Frankreich, im Jahr 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können.
Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.
In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Reda Kateb (DEN MENSCHEN SO FERN) brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von Cécile de France (LA BELLE SAISON).


NobelpreisträgerVORAUSSICHTLICH AB 2. NOVEMBER IN ERSTAUFFÜHRUNG:

EL CIUDADANO ILUSTRE (Der Nobelpreisträger)

Argentinien/Spanien, 2016 | span. O.m.U. | 118 Min.
Regie und Kamera: Gaston Duprat, Mariano Cohn
Buch: Andrés Duprat
Musik: Toni M. Mir
Darsteller: Oscar Martínez, Dady Brieva, Andrea Frigerio, Nora Navas, Manuel Vicente

Zum ersten Mal seit 40 Jahren kehrt der Literaturnobelpreisträger Daniel Mantovani in seinen Heimatort in der argentinischen Provinz zurück, um die Ehrenbürgerwürde anzunehmen. Doch was als nostalgische Reise an die Quelle seiner literarischen Inspiration beginnt, wird für den berühmten Autor bald zum allzu realen Höllentrip. Mantovani freut sich darauf, seine erste Liebe und die alten Freunde und Bekannten aus seiner Heimat wiederzusehen. So scheint dann zunächst auch alles perfekt. Doch Bewunderung und Stolz schlagen bald um in Neid und Missgunst. Als er von einer jugendlichen Dorfschönheit im Hotelzimmer aufgesucht wird, nimmt das Unheil unerbittlich seinen Lauf …
Eine der intelligentesten Komödien der letzten Jahre und eine wunderbare Persiflage auf den Kulturbetrieb! In der Hauptrolle Oscar Martínez (WILD TALES).
GOYA 2017: Bester iberoamerikanischer Film
Filmfestival Venedig: Darstellerpreis für Oscar Martinez


GauguinVORAUSSICHTLICH AB 2. NOVEMBER IN ERSTAUFFÜHRUNG:

GAUGUIN

Frankreich 2017 | frz. O.m.U. | 104 Min.
Regie: Edouard Deluc
Buch: Edouard Deluc, Etienne Comar, Sarah Kaminsky, Thomas Lilti
Kamera: Pierre Cottereau
Musik: Warren Ellis
Darsteller: Vincent Cassel, Tuheï Adams, Malik Zidi, Pua-Taï Hikutini, Pernille Bergendorff

Tahiti, 1891. Der französische Künstler Paul Gauguin hat sich in sein selbsterwähltes Exil nach Französisch-Polynesien zurückgezogen. Er lässt sich vom Dschungel verschlucken, trotzt Einsamkeit, Hunger und Krankheit. Während seinen Erkundungstouren über die Insel trifft er die junge Tehura, die seine Muse und auch Modell seiner bekanntesten Gemälde werden wird. Als freier Mann in der Wildnis, fernab der Zivilisation Europas, entwickelt er einen neuen Stil des Malens.
Paul Gauguin (1848–1903) war einer der wichtigsten Wegbereiter des Expressionismus und Avantgardist der Moderne. Zeitlebens war er ein Suchender nach dem Wesen der Dinge und dem Mysterium der Welt. In seinem künstlerischen Schaffen sollte die Schönheit und das Rohe der Natur als alleiniges Modell dienen. Er war fasziniert von fremden Ländern und Kulturen, aber auch von der Exotik der Frauen, in deren Unschuld er die Kraft des Ursprünglichen sah. Gauguins Südseebilder sind Ausdruck der Sehnsucht nach einem Paradies, das er in Tahiti gefunden zu haben glaubte.
Vincent Cassel (MEIN EIN, MEIN ALLES) verkörpert den großen Künstler in der wohl spannendsten Episode seines Schaffens!
„In Verzückung und Ruhe nur meiner Kunst zu leben. Dort in Tahiti, im Schweigen der schönen tropischen Nächte könnte ich lauschen auf die leise holde Musik eines Herzens, in Liebe und Harmonie eins mit den geheimnisvollen Menschen, die mich umgeben. Endlich frei! Ohne Sorge um das Geld kann ich dann lieben, singen und sterben.“ Paul Gaugin




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