Vorschau


Die ErscheinungAb 13. Dezember in Erstaufführung:

L‘APPARITION (Die Erscheinung)

Frankreich 2018 | frz. O.m.U. | 137 Min.
Regie und Buch: Xavier Giannoli
Kamera: Eric Gautier
Darsteller: Vincent Lindon, Galatea Bellugi, Patrick d’Assumçao, Anatole Taubman, Elina Löwensohn, Claude Lévèque, Gérard Dessalles, Bruno Georis, Alicia Hava

„Kommen Sie bitte in den Vatikan. Wir möchten dringend mit Ihnen sprechen!“. Dieser geheimnisvolle Anruf wird das Leben des renommierten Journalisten Jacques Mayano maßgeblich verändern. Im offiziellen Auftrag der Kirche soll er in Erfahrung bringen, was es mit der Marien-Erscheinung auf sich hat, die sich in einem Dorf im Südosten Frankreichs zugetragen haben soll. Die 18-jährige Anna will dort der Jungfrau Maria begegnet sein. Die Pilger strömen bereits in Massen. Bei seinen Recherchen macht der Reporter zunehmend verstörende Entdeckungen. Immer näher kommt er der Wahrheit auf die Spur und setzt die Puzzleteile langsam zu einem Bild zusammen…
Der französische Star Vincent Lindon (AUGUSTE RODIN, DER WERT DES MENSCHEN) spielt die Hauptrolle in diesem raffinierten Thriller um Glaube, Wunder und Wahrheit – wie es ihn in dieser Form noch nicht gegeben hat.


DiePoesiederLiebeAb 20. Dezember – PREVIEW Mittwoch, 19. Dezember, 20:30 Uhr
FRANZÖSISCHE WEINBAR zur Preview AB 19:30 UHR

MONSIEUR & MADAME ADELMAN (Die Poesie der Liebe)

Frankreich 2017 | frz. O.m.U. | 115 Min.
Regie und Buch: Nicolas Bedos in Zusammenarbeit mit Doria Tillier
Kamera: Nicolas Bolduc
Musik: Philippe Kelly, Nicolas Bedos
Darsteller: Doria Tillier, Nicolas Bedos, Denis Podalydès, u.v.a.

Sarah und Victor lernen sich Anfang der Siebzigerjahre in Paris kennen. Für Sarah ist es Liebe auf den ersten Blick, während Victor sich anfangs noch nicht zu entscheiden wagt. Bald trennen sich ihre Wege wieder und es deutet zunächst nichts darauf hin, dass sie am Ende beinahe ein halbes Jahrhundert zusammen durchs Leben gehen werden. Sarahs Charme und Intelligenz kann sich Victor allerdings nicht lange entziehen. Gemeinsam durchleben sie Jahrzehnte voller Leidenschaft, Geheimnisse, Nähe und Distanz. Victor steigt zum gefeierten Schriftsteller auf, seinem Erfolg verdankt die Familie ein sorgenfreies Leben und gesellschaftliche Anerkennung. Doch nach und nach stellt sich heraus, wer tatsächlich hinter dem Aufstieg des Schriftstellers Adelman stand.
Eine bezaubernde und erfrischend erzählte Liebeskomödie mit César-Nominees Doria Tillier und Nicolas Bedos in den Hauptrollen.
„Die schönste Liebesgeschichte des Jahres!“ Variety


DreiGesichterVoraussichtlich ab 26. Dezember in Erstaufführung:

SE ROKH (Drei Gesichter)

Iran 2018 | Farsi O.m.U. | 100 Min.
Regie: Jafar Panahi
Buch: Jafar Panahi, Nader Saeivar
Kamera: Amin Jafari
Darsteller: Behnaz Jafari, Jafar Panahi, Marziyeh Rezaei

Die bekannte iranische Schauspielerin Behnaz Jafari erhält eine Videobotschaft eines weiblichen Fans. Gemeinsam mit ihrem Freund, Regisseur Jafar Panahi, macht sie sich auf die Suche nach dem Mädchen. Die Reise in den Norden des Landes bringt überraschende Begegnungen: Dorfbewohner, die einspurige Bergstraßen mit cleveren Hup-Signalen passierbar machen; alte Frauen, die in ausgehobenen Gräbern Probe liegen, und potente Zuchtbullen, die den Weg versperren. Im Bergdorf des Mädchens angekommen, versuchen die beiden das Geheimnis um das Video zu lösen.
Nach dem Berlinale-Gewinner TAXI TEHERAN, nimmt uns Jafar Panahi erneut mit auf eine pointenreiche Fahrt durch seine Heimat. Mit Humor und Herzlichkeit gelingt ihm ein hoffnungsvolles Plädoyer für Freiheit und Menschlichkeit, das aktueller und globaler nicht sein könnte.
Cannes 2018: Palme für das Beste Drehbuch


ShopliftersVoraussichtlich ab 27. Dezember in Erstaufführung:

MANBIKI KAZOKU (Shoplifters – Familienbande)

Japan 2018 | japanisch O.m.U. | 121 Min.
Regie und Buch: Kore-eda Hirokazu
Kamera: Ryûto Kondô
Musik: Haruomi Hosono
Darsteller: Lily Franky, Jyo Kairi, Sasaki Miyu, Ando Sakura, Kiki Kilin, Matsuoka Mayu

Nach einer Diebestour in einer kalten Winternacht treffen Osamu Shibata und sein Sohn Shota auf das kleine, verwahrloste Mädchen Yuri. Kurzerhand tut Osamu das, was er am besten kann – er „stibitzt“ Yuri und nimmt sie für eine warme Mahlzeit mit nach Hause. Die anfänglichen Bedenken seiner Frau Nobuyo über das neue Familienmitglied sind schnell verflogen. Auch Großmutter Hatsue und Halbschwester Aki, die normalerweise in einem Stripclub arbeitet, heißen Yuri in der Enge ihrer alten Behausung willkommen.
Umgeben von anonymen Wohnblöcken lebt die bunte Truppe trotz widriger Umstände glücklich zusammen. Bis zu dem Tag, an dem ein unvorhergesehener Vorfall bisher gut geschützte Familiengeheimnisse enthüllt. Jetzt muss sich beweisen, ob diese Menschen mehr verbindet, als ihr Dasein als Lebenskünstler.
Meisterhaft und subtil erzählt Kore-eda vom Leben in einer widersprüchlichen Gesellschaft. Cannes 2018: Goldene Palme, bester Film


SibelVoraussichtlich ab 27. Dezember in Erstaufführung:

SIBEL

Deutschland / Frankreich / Türkei / Luxemburg 2018
türkisch O.m.U. | 95 Min.
Regie: Çagla Zencirci, Guillaume Giovanetti
Buch: Çagla Zencirci, Ramata Sy, Guillaume Giovanetti
Kamera: Eric Devin
Musik: Bassel Hallak und Pi
Darsteller: Damla Sönmez, Emin Gürsoy, Erkan Kolçak Köstendil, Elit Iscan, Meral Çetinkaya

Sibel lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in einem türkischen Bergdorf am Schwarzen Meer. Sie ist seit ihrer Kindheit stumm, kann sich aber dank einer in der Region verbreiteten Pfeifsprache verständigen. Von den Dorfbewohnern gemieden und ausgeschlossen, folgt die junge Frau heimlich einem Wolf, der sich im nahen Wald herumtreiben soll. Bei einem dieser Streifzüge trifft Sibel auf einen Deserteur der türkischen Armee, der sie mit ganz anderen Augen ansieht, als sie es bisher von den Menschen um sie herum kannte. Doch im Dorf stößt die Verbindung der beiden Außenseiter auf Ablehnung.
Ein poetischer Film, der in wunderschönen Kinobildern und betörend schönen Landschaften die Geschichte einer außergewöhnlichen, mutigen jungen Frau erzählt: In der Weltabgeschiedenheit eines kleinen türkischen Dorfes kämpft Sibel um ihre weibliche Identität.
Filmfestival Locarno: u.a. FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik


Das Mädchen das lesen konnteVoraussichtlich ab 10. Januar 2019 in Erstaufführung:

LE SEMEUR (Das Mädchen, das lesen konnte)

Frankreich 2017 | frz. O.m.U. | 98 Min.
Regie: Marine Francen
Buch: Violette Ailhaud (Novelle), Jacques Fieschi, Marine Francen, Jacqueline Surchat
Kamera: Alain Duplantier
Musik: Frédéric Vercheval
Darsteller: Pauline Burlet, Géraldine Paihas, Alban Lenoir, Iliana Zabeth, Françoise Lebrun, Raphaëlle Agogué

1851: Die südfranzösische Bäuerin Violette Ailhaud lebt in einem Bergdorf in der Provence. Wie ihre Freundinnen ist sie im heiratsfähigen Alter, als plötzlich die Auswirkungen der großen Politik unmittelbar Einzug im Dorf halten: alle Männer des Ortes werden von Louis Napoléons Soldaten verschleppt, als dieser die 2. Republik stürzt, um sich als Napoléon III. zum Kaiser der Franzosen zu krönen. Mit vereinten Kräften gelingt es den Frauen, die Arbeiten des Jahreslaufs zu bewältigen. Trotz vieler Sorgen sind die Frauen stolz auf ihre Unabhängigkeit. Nach einem Jahr vergeblichen Wartens auf ein Lebenszeichen der Männer schließen Violette und ihre Freundinnen einen Pakt: Wenn eines Tages ein Mann ins Dorf kommt, soll er für alle Frauen da sein, damit das Dorf weiter existieren kann.
Ein wunderbarer Film über die weibliche Schaffens- und Schöpfungskraft!
Internationales Filmfestival von San Sebastián 2017: Preis für den besten Debütfilm


ImpulsoVoraussichtlich ab 10. Januar 2019 in Erstaufführung:

IMPULSO

Frankreich / Spanien 2017 | span. O.m.U. | 85 Min.
Dokumentarfilm
Regie und Buch: Emilio Belmonte
Kamera: Dorian Blanc, Thomas Brémond
Mit: Rocía Molina

Antrieb, Schwung, Trieb … Impulso! Die junge spanische Tänzerin und Choreographin Rocía Molina tanzt Flamenco seit ihrer frühen Kindheit. In ihrem eigenen persönlichen Stil – Impulso – vereint sie traditionelle und avantgardistische Elemente zu einer grandiosen Flamenco-Improvisation. Der Dokumentarfilmer Emilio Belmonte begleitet sie und ihre Musiker acht Monate lang bei der spannungsgeladenen Vorbereitung auf ihren großen Auftritt im Pariser Théâtre National de Chaillot: Caída del Cielo.
Rocío Molina gilt als Erneuerin des Flamenco. Auf sehr persönliche Weise vereint sie traditionelle mit avantgardistischen Elementen in ihren Programmen. IMPULSO zeigt, warum Molina eine Tänzerin ausserhalb der Norm ist, das Enfant terrible des modernen Flamencos.
„Ein Impuls bewegt zuerst den Körper, dann erreicht er den Geist. Dadurch enthüllt er die ganze Wahrheit eines Moments.“ Rocía Molina


YuliVoraussichtlich ab 17. Januar 2019 in Erstaufführung:

YULI

Spanien /  Kuba /  GB 2018 | span. O.m.U. | 115 Min.
Regie: Icíar Bollaín
Buch: Paul Laverty
Kamera: Alex Catalán
Musik: Alberto Iglesias
Darsteller: Carlos Acosta, Cesar Domínguez, Carlos Enrique Almirante, Laura De la Uz, Andrea Doimeadiós, Santiago Alfonso, Yerlín Pérez

Kuba, Anfang der 80er Jahre. Carlos ist ein ungestümes, rebellisches Kind. Das meiste, was er vom Leben weiß, hat er auf den Straßen Havannas gelernt. Doch sein Vater Pedro erkennt das außergewöhnliche Talent seines Sohnes, den er nach dem Sohn eines afrikanischen Kriegsgottes nur Yuli nennt: Er kann tanzen wie kein zweiter. Gegen dessen Willen schickt er ihn auf die staatliche Ballettschule. Yuli wird bald zu einem der besten Tänzer seiner Generation und feiert internationale Erfolge. Doch trotz des Ruhms zehrt das Heimweh an ihm. In Folge einer schweren Verletzung geht er zurück nach Kuba. Nach all den Jahren der Entbehrung und Einsamkeit lebt Yuli hier erstmals seinen schier unstillbaren Hunger nach Leben aus – und setzt damit seine Karriere aufs Spiel…
Der neue Film von Icíar Bollaín (EL OLIVO – DER OLIVENBAUM): Ein Biopic, das Grenzen sprengt, über und mit Ballett-Star Carlos Acosta.



VORSCHAU: Matineenprogramm FLORENZ

BSTGS_Lippi_A1_Plakat_596x842mm.inddWir freuen uns sehr, im offiziellen Rahmenprogramm der Ausstellung FLORENZ UND SEINE MALER: VON GIOTTO BIS LEONARDO DA VINCI, die vom 18.10.2018 bis 27.01.2019 in der Alten Pinakothek zu sehen ist, eine Reihe von Sonntagsmatineen präsentieren zu dürfen!

Während der Laufzeit der Ausstellung zeigen wir im Theatiner Film jeden letzten Sonntag im Monat einen ausgewählten Filmklassiker, dessen zentrale Handlung sich in Florenz zuträgt.

https://www.pinakothek.de/florenz

 
 
 

DER GEIGER VON FLORENZ_XSSonntag, 30.12.2018 11:00 Uhr

DER GEIGER VON FLORENZ

Deutschland 1926 – 83 min – DCP- Stummfilm – schwarz-weiß
Regie und Buch: Paul Czinner
Kamera: Adolf Schlasy, Arpad Viragh, Otto Kanturek
Darsteller: Elisabeth Bergner, Conrad Veidt, Nora Gregor, Walter Rilla, Grete Mosheim, Ellen Plessow
Neue Filmmusik: Uwe Dierksen

Renée liebt ihren Vater über alles, versteht sich aber mit ihrer Stiefmutter nicht. So kommt sie in ein Schweizer Pensionat. In Männerkleidung flieht sie nach Italien und verdient sich als Straßenmusikant in Florenz ein wenig Geld. Ein Maler entdeckt den „Jungen“ als Modell für sein Bild „Geiger von Florenz“, das ein großer Erfolg wird. Auf einer Abbildung erkennt der Vater seine Tochter Renée. Er fährt nach Florenz, um die Tochter zu holen.
Paul Czinner schrieb seiner späteren Ehefrau Elisabeth Bergner die Rolle der Renée auf den Leib, die sie mit einer virtuosen Vielseitigkeit spielt. Viele Szenen drehte er an realen Schauplätzen in Florenz, was dem Film eine besonders freie, moderne Atmosphäre verleiht.
Neu restauriert und mit einer neu komponierten Begleitmusik von Uwe Dierksen erlebte „Der Geiger von Florenz“ eine gefeierte zweite Uraufführung als Eröffnung der Ufa-Filmnächte 2018.


ZIMMER MIT AUSSICHT_XSSonntag, 27.01.2019 11:00 Uhr

A ROOM WITH A VIEW (Zimmer mit Aussicht)

Großbritannien 1986 – 116 min. – 35mm – engl. m. dt. Untertiteln
Regie: James Ivory
Buch: Ruth Prawer Jhabvala, nach dem gleichnamigen Roman von E.M. Forster
Kamera: Tony Pierce-Roberts
Darsteller: Helena Bonham-Carter, Maggie Smith, Denholm Elliott, Julian Sands, Daniel Day-Lewis
Musik: Richard Robbins

Als die wohlerzogene Lucy Honeychurch unter der Obhut ihrer prüden Cousine Charlotte nach Florenz reist, finden sich beide in Zimmern ohne Aussicht wieder. Doch die anderen Gäste Mr Emerson und sein Sohn George versuchen Abhilfe zu schaffen. Die Bekanntschaft des zwar exzentrischen, doch äußert anziehenden jungen Mannes hinterlässt einen starken Eindruck bei Lucy. Auf einem gemeinsamen Ausflug wird sie von George unerwartet und stürmisch geküsst. Zurück im kühlen England verdrängt Lucy ihre Gefühle zunächst und widmet sich ihrem blasierten Verehrer Cecil. Eines Tages taucht George wieder auf ‒ und Lucy erkennt, dass sie ihr romantisches Erlebnis mit ihm noch nicht vergessen hat.
Die zarte Geschichte eines sich öffnenden Herzens, eine ironische Studie englischer Mentalität und zugleich eine atmosphärische Liebeserklärung an das ausgehende viktorianische Zeitalter. ‒ Filmdienst





Empfehlen Empfehlen