Vorschau


Das Haus am Meer Plakat A1.inddAb 21. März in Erstaufführung:

LA VILLA (Das Haus am Meer)

Frankreich 2017 | frz. O.m.U. | 107 Minuten
Regie: Robert Guédiguian
Buch: Robert Guédiguian, Serge Valletti
Kamera: Pierre Milon
Darsteller: Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Jaques Boudet, Anaïs Demoustier u.a.

Als ihr Vater schwer erkrankt, kehren Angèle, eine berühmte Theaterschauspielerin und Joseph, ein idealistischer Gewerkschaftler in den kleinen Küstenort nahe Marseilles zurück, in dem sie aufgewachsen sind und in dem ihr Bruder Armand immer noch das kleine Restaurant der Familie führt. Zusammen müssen sie entscheiden, wie es mit dem Haus, dem Restaurant und ihrem Vater weiter gehen soll. Am Ort ihrer Kindheit und Jugend werden die drei Geschwister mit glücklichen und traurigen Erinnerungen konfrontiert, die sie wieder zueinander finden lassen.
Es gelingt Robert Guédiguian und seinen wunderbaren Schauspielern mühelos, jene großen Probleme zu verhandeln, die nicht nur die französische Gesellschaft gegenwärtig umtreiben, sondern ganz Europa: Generationenkonflikte, zerstreute Familien, Klassenunterschiede, Flüchtlingselend – und die alles entscheidende Frage danach, wie wir leben wollen.


Ab 21. März in Erstaufführung:

EDMOND (Vorhang auf für Cyrano)

Frankreich, Belgien 2018 | frz. O.m.U. | 112 Min.
Regie und Buch: Alexis Michalik
Kamera: Giovanni Fiore Coltellacci
Musik: Romain Trouillet
Darsteller: Thomas Solivérès, Olivier Gourmet, Mathilde Seigner, Lucie Boujenah, Tom Leeb, Lucie Boujenah, Alice de Lencquesaing, Alexis Michalik, u.a.

1897, Paris: Der junge Edmond Rostand ist als Bühnenautor ein potenzielles Genie. Leider jedoch war jedes seiner bisherigen Stücke ein Flop. Darunter leidet inzwischen nicht nur seine Inspiration, sondern auch die Familienkasse. Doch dann soll sich das Blatt zu Edmonds Gunsten wenden – eine berühmte Freundin stellt ihn dem größten Komödianten seiner Zeit vor: Constant Coquelin. Zu Edmonds großer Überraschung besteht dieser darauf, eine Rolle in seinem neuen Stück zu spielen. Das einzige Problem: In drei Wochen soll Premiere sein und Edmond hat noch kein Wort geschrieben.
Bisher weiß er nur den Titel: „Cyrano de Bergerac“…

Der Poet mit der großen Nase, der hübsche Einfallspinsel und deren gemeinsam angebetete Roxane – Cyrano de Bergerac gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In einer Komödie voller Wortwitz und Tempo erzählt Regisseur und Drehbuchautor Alexis Michalik in seinem Langfilmdebut die absolut verrückte Entstehungsgeschichte des meist gespielten Theaterstücks Frankreichs. Und davon, was möglich ist, wenn man sich von seiner Muse leiten lässt und ein Ensemble im Rücken hat, das aller Widrigkeiten zum Trotz nur eines will: eine Premiere, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.

Mit viel Liebe zum Detail erweckt Vorhang auf für Cyrano den Zauber des alten Paris wieder zum Leben. Produziert wurde der Film von Ilan Goldman, der u.a. auch für die französischen Erfolgsproduktionen Paulette und La Vie en Rose verantwortlich zeichnete.

Eine Liebeserklärung an das Paris der Belle Epoque und an das Theater an sich!
“Ein zauberhaftes Märchen über Zufälle und die Schöpfung eines Meisterwerks”
FEMME ACTUELLE
„Eine romantische Hommage an die Schauspieler, die Liebe und die Lebensfreude“
PARIS MATCH


Voraussichtlich ab 4. April in Erstaufführung:

QU‘EST-CE QU‘ON A ENCORE FAIT AU BON DIEU? (Monsieur Claude 2)

Frankreich 2019 | frz. O.m.U. | 98 Min.
Regie: Philippe de Chauveron
Buch: Philippe de Chauveron, Guy Laurent
Kamera: Stéphane le Parc
Musik: Marc Chouarain
Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun, Frédéric Chau, Noom Diawara, Frédérique Bel, Julia Piaton

Was mussten Monsieur Claude Verneuil und seine Frau Marie nicht alles über sich ergehen lassen? Doch seit den vier multikulturellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden im Integrieren unübertroffen. Als echter Kosmopolit stattet Claude nun sogar allen Heimatländern seiner Schwiegersöhne einen Besuch ab. In der französischen Provinz finden die Verneuils es aber doch am schönsten und freuen sich dort auf ihr Großeltern-Dasein. Abermals haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht. Diese erklären ihnen, dass sie statt im konservativen Frankreich ihr Glück mit Kind und Kegel lieber im Ausland suchen werden. – War die so hart erarbeitete Toleranz für die Katz? Claude und Marie setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um ihre Schwiegersöhne zum Bleiben zu bewegen…
MONSIEUR CLAUDE 2 ist herrlich schlagfertiges Komödienkino, das den
Vorgänger an Charme sogar noch übertrifft. In Frankreich bereits ein Hit mit über 5 Mio. Besuchern!


Voraussichtlich ab 4. April in Erstaufführung:

PÁJAROS DE VERANO (Birds of passage – Das grüne Gold der Wayuu)

Kolumbien / Dänemark / Mexico 2018 | Wayuu + span. + engl. O.m.U. | 125 Min.
Regie: Ciro Guerra, Cristina Gallego
Buch: Cristina Gallego, Maria Camila Arias, Jacques Toulemonde
Kamera: David Gallego
Musik: Leonardo Heiblum
Darsteller: Carmina Martínez, Natalia Reyes, José Acosta, Jhon Narváez

Kolumbien 1968: Lange bevor der Name Pablo Escobar in aller Munde ist, legt eine Familie des matriarchalisch geprägten Wayuu-Stammes den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land später so berühmt-berüchtigt werden wird. Der junge Rapayet verkauft etwas Marihuana an Amerikaner des Friedenskorps. Das Geschäft boomt und er steigt bald zum reichsten Mann der Steppenregion auf. Doch der Reichtum ist mit einem hohen Preis verbunden. Ein brutaler Krieg um Macht und Geld bricht aus und setzt nicht nur das Leben des Stammes, sondern auch ihre Kultur und Traditionen aufs Spiel.
Ciro Guerra (DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE) und Cristina Gallego erzählen in beeindruckenden und surrealen Bildern eine epische Geschichte, in der die Mythen der Wayuu mit den harten Realitäten des Drogenhandels verwoben werden. Der Eröffnungsfilm der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes 2018 – ein kraftvolles und poetisches Meisterwerk!


Voraussichtlich ab 4. April in Erstaufführung:

LE LIVRE D‘IMAGE (Bildbuch)

Schweiz 2018 | frz. O.m.U. | 85 Min.
Regie und Buch: Jean-Luc Godard
Kamera: Fabrice Aragno, Jean-Luc Godard, Jean-Paul Battaggia
Musik: Editions ECM

„Erinnerst du dich noch daran, wie wir vor langer Zeit unsere Gedanken trainiert haben? Meistens gingen wir von einem Traum aus… Wir fragten uns, wie in völliger Dunkelheit Farben von solcher Intensität in uns entstehen konnten. Mit leiser, leiser Stimme, die große Dinge sagt, überraschend, tief und präzise. Bild und Worte. Wie ein schlechter Traum, geschrieben in einer stürmischen Nacht. Unter westlichen Augen. Die verlorenen Paradiese. Der Krieg ist da.“
Jean-Luc Godard setzt mit seinem neuesten Film sein sich alle Freiheiten nehmendes Spätwerk fort. Ein rauschhafter Gedankenfluss, eine assoziative Collage in fünf Kapiteln. Die Sehnsucht nach Freiheit. Die Abgründe der Menschheit. Die Schönheit des Kinos. Zeit und Geschichte, gedehnt und verdichtet. Ein sensationelles Resümee des mittlerweile 88-jährigen Jean-Luc Godard – poetisch, melancholisch, universell gültig und gleichzeitig sehr persönlich.
Cannes 2018 – Spezialpreis der Jury – Palme d‘or speciale.


Voraussichtlich ab 4. April in Erstaufführung:

RENZO PIANO, AN ARCHITECT FOR SANTANDER (Renzo Piano – Architekt des Lichts)

Spanien 2018 | ital. + span. O.m.U. | 70 Min.
Dokumentarfilm
Regie: Carlos Saura
Buch: Carlos Saura, Renzo Piano
Kamera: Raúl Bartolomé

Das Centro Botín – ein ganz besonderes Gebäude. Der Architekt Renzo Piano – ein Genie unserer Zeit. Der gefeierte spanische Regisseur Carlos Saura (JOTA – MEHR ALS FLAMENCO, ARGENTINA) dokumentiert die Geburt des Centro Botín in Santander, entworfen vom italienischen Architekten Renzo Piano, dem Mann hinter weltbekannten Gebäuden wie dem Centre Pompidou in Paris, dem Auditorium Parco della Musica in Rom, dem New York Times Tower in Manhattan und The Shard in London. Saura begleitet Piano durch die verschiedenen Entstehungsphasen des Gebäudekomplexes, vom Entwurf bis hin zum Bau. Dabei entsteht zwischen den beiden Männern ein intensiver Dialog über Kunst, den kreativen Schaffensprozess und die soziale Funktion von Schönheit.
„Diese Dokumentation war eine spannende Reise… Bei meinen Gesprächen mit Renzo Piano habe ich versucht, die Hochs und Tiefs und die Komplexität eines solchen Projekts zu reflektieren.“ Carlos Saura


Nome di donnaVorankündigung:
Voraussichtlich ab 23. Mai in Erstaufführung:

NOME DI DONNA

Italien 2018 | ital. O.m.U. | 90 Min.
Regie: Marco Tullio Giordana
Buch: Marco Tullio Giordana, Cristiana Mainardi
Kamera: Vincenzo Carpineta
Musik: Dario Marianelli
Darsteller: Cristiana Capotondi, Marco Maria Torri,
Bebo Storti, Adriana Asti, Renato Sarti, Anita Kravos, Michela Cescon

Nina, eine junge alleinerziehende Mutter, verliert in Mailand ihren Job als Restauratorin. Sie findet Arbeit im Institut Baratta, einem luxuriösen kirchlichen Pflegeheim in der Lombardei, und taucht dort in eine elegante, fast märchenhafte Welt ein. Doch unter der schönen Oberfläche ist ein düsteres Geheimnis verborgen. Als Nina das entdeckt, ist sie gezwungen, sich gegen ihre Kolleginnen zu stellen. Sie muss sich gegen den Direktor des Instituts behaupten, um ihre Rechte durchzusetzen und ihre Würde zu behalten.
Die herausragende, eindrückliche Erzählung von Marco Tullio Giordana und Cristiana Mainardi schildert das lange unterdrückte Problem der sexuellen Belästigung im Berufsalltag, die Ausnutzung von Führungspositionen, aber auch das Schweigen betroffener Frauen.
Der Mailänder Regisseur ist mit früheren Arbeiten wie CENTO PASSI (HUNDERT SCHRITTE) bereits in Venedig und Cannes ausgezeichnet worden.